Die erste niederländische Fieberkurve
Nach der Karten- und der TV-Statistik sowie der Ewigen Tabelle folgt nun die erste niederländische Fieberkurve.
Durch diese wird der Saisonverlauf festgehalten.
Dabei waren sehr unterschiedliche Verläufe erkennbar.
Während einige Teams sehr konstant spielten, ging es bei anderen auf und ab. Aber seht selbst:
E-P-U Berlin: Bei den Berlinern ist eine ausführliche Beschreibung des Verlaufs schwer möglich, denn diese spielten mit einer fortlaufenden Konstanz. Nur am ersten Spieltag stand man auf Rang zwei, den Rest der Saison verteidigte man eisern die Tabellenspitze – ohne Niederlage.
JSG Lautzert: Bei der JSG sah die Welt schon anders aus. Während man in der Hinrunde vorwiegend auf Platz vier oder fünf rangierte, nutzte man die starke Rückrunde um noch einmal Boden gut zu machen. Am Ende stand dann Platz zwei und somit eine weitere Vizemeisterschaft auf dem Erfolgskonto der Rheinländer.
ChaboTTeed: Einmal mehr konnte das Inselduo die britische Ehre verteidigen. Nach einer verhältnismäßig konstanten Hinrunde musste man in der Rückrunde leider den zweiten Platz an die JSG weiterreichen, ließ sich den dritten Platz jedoch nicht mehr nehmen.
FC Wuhletal: Auch der FCW rutschte in der Rückrunde einen Platz nach unten. Nachdem man sich in der Hinrunde bereits an der Spitze etabliert hatte, fiel man jedoch weich und stellte sich selbst mit Rang vier am Saisonende ein gutes Zeugnis aus.
FC Klasse: Der FC Klasse war wohl das Team mit den meisten Höhen und Tiefen. Der Achterbahnfahrt in der Hinrunde folgte eine bessere zweite Saisonhälfte, mit der man sich letztendlich in der oberen Tabellenhälfte festsetzen konnte.
FC Venus: Der FC Venus steht dem FC Klasse in Sachen Instabilität um nichts nach. Zwischenzeitlich war man schon auf einem blamablen 14. Platz angelangt, dann riss man jedoch das Ruder rum und räumte die Tabelle von hinten auf. Somit beendete man die Saison auf Platz 5 – Hätte man von Anfang an so gespielt, wäre sicherlich mehr drin gewesen.
RasenSportTorpedos: Der ewigen Fahrstuhlmannschaft fehlte auch dieses Mal die Kraft für den Klassenerhalt. Man befand sich immer im Abstiegssumpf und blieb schließlich stecken.
Daher musste man erneut den Weg in Liga 2 antreten.
Trinita: Auch dieser Verein hatte seine Probleme, eine Serie hinzulegen, geschweige denn den Tabellenplatz zu halten. Nach einem vorübergehenden Gipfelsturm fiel man wieder in ein tiefes Tal und diente als lebendes Beispiel für die Weisheit: Je höher man steigt, desto tiefer kann man fallen. Platz 13 war jedoch zum Glück noch über der Abstiegszone.
VST Adendorf: Der VST Adendorf hing oft knapp über dem Abgrund, konnte sich aber jedes Mal wieder hochziehen. Mit Platz 12 schafft man den sofortigen Klassenerhalt und ist auch in der 50. Saison wieder mit von der Partie.
DJK Falke 2008: Nach einer durchwachsenen, aber schließlich doch guten Hinrunde fiel die Hinrunde wieder ernüchternd aus. Von Platz sieben stürzte man auf den elften Rang.
Allerdings kann man dies auch positiv sehen, denn für einen Spieltag war man in der Hinrunde sogar in der roten Zone der Tabelle anzutreffen.
O-S-C Old Boys: OSC Old Boys tritt abermals den Weg in die Zweitklassigkeit an. Den Großteil der Saison befand man sich in der Abstiegszone, zwischenzeitlich sogar mit der sogenannten roten Laterne in der Hand. Der Abstieg kam also weder unerwartet noch unverdient.
1.FC Maschen: Zu spät erkannte der FC Maschen, dass es nicht mehr reichen würde. Zwar konnte man sich zu Saisonende noch einmal verbessern, für den Klassenerhalt reichte es jedoch nicht mehr.
Barca – Los Reyes del Mundo: Für den einstigen Worldcupteilnehmer lief es diesmal mehr schlecht als recht. Hervorgerufen wurde diese schwache und wechselhafte Saison eindeutig durch fehlende Onlinezeiten und mangelhafte Aufstellungen – Ein Versäumnis, ohne das sicherlich mehr drin gewesen wäre.
UHG Jever e.V.: Die Leistungen von Jever waren diese Saison eher arg bescheiden als friesisch-herb. Die ersten sechs Spieltage waren zwar erfolgsversprechend, danach ging es jedoch völlig den Bach runter. Am Ende fand man sich im tiefsten Tabellenkeller wieder und bekommt in Liga zwei eine neue Chance.
SKG Dreieich: Bei den Dreieichern ging es rauf und runter. Immer wieder erklomm man ein paar Plätze, um jedoch postwendend den Halt zu verlieren. Schließlich fand man sich genau in der Mitte wieder und hatte weder dazu gewonnen noch verloren.
Real Talk New York: Während die New Yorker eine stabile Hinrunde spielten, schielten sie zusätzlich immer auf den Konkurrenten Politehnica Timisoara. Nach einem kurzen Erdrutsch zum Rückrundenbeginn rappelte man sich noch einmal auf, kam jedoch nicht mehr an den Rumänen vorbei – Platz sieben.
Doom Revenger: Die Jungs von Doom Revenger spielten eine solide Saison mit wenigen Aufs und Abs. Schließlich fand man im Mittelfeld einen unbesetzten Platz und durfte sich zwischen dem FC Klasse und Real Talk New York auf Platz acht vergnügen.
Ein guter Erstligaeinstand für den Aufsteiger.
Politehnica Timisoara: Wie im vorherigen Artikel erwähnt, war Politehnica eins der Überraschungsteams der Saison. Wie es so oft ist, konnte man sich aber leider den zweiten bzw. dritten Platz zu Saisonbeginn nicht festsetzen. Mit Platz sechs am Ende winken der heißbegehrte Platz vor New York, eine Worldcupteilnahme und eine starke Saison. Nun wird man versuchen, an den vergangenen Erfolg anzuknüpfen.
Sollten einige Kürzel, die aufgrund von Platzgründen benötigt wurden, findet ihr hier noch eine Übersicht mit den entsprechenden Farben:
Für die SM-Times
Euer Sidespin
Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »sidespin« (28. Juni 2009, 17:26)